Sanierung der Rundlaufbahn auf dem Sportplatz Wächtersbach hat begonnen


Die Stadt Wächtersbach hat mit der umfassenden Sanierung der Rundlaufbahn auf dem Sportplatz Wächtersbach begonnen. Mit der Maßnahme wird die Leichtathletikanlage nachhaltig modernisiert und langfristig für den Trainings- und Wettkampfbetrieb gesichert.

Die Sanierung ist aufgrund des erheblichen Verschleißes der bestehenden Laufbahn erforderlich. Der Kunststoffbelag ist mittlerweile mehrere Jahrzehnte alt und weist zahlreiche Schäden auf. An vielen Stellen haben sich bereits die oberen Belagsschichten gelöst, wodurch Unebenheiten entstanden sind.

Ein weiteres Problem zeigt sich insbesondere bei hohen Temperaturen: Der Kunststoffbelag wird weich und gibt beim Betreten nach. Teilweise kommt es zu Veränderungen der Oberfläche, wodurch die Nutzung zusätzlich beeinträchtigt wird und sich das Verletzungsrisiko erhöht. Um die Sicherheit der Sportlerinnen und Sportler dauerhaft zu gewährleisten und die Anlage zukunftsfähig zu erhalten, ist eine grundlegende Erneuerung daher unumgänglich.

Im Zuge der Baumaßnahme wird außerdem die Vorrichtung für eine spätere Beregnungsanlage des Rasenplatzes geschaffen.

Die Sportanlage wird nicht nur von den örtlichen Vereinen intensiv genutzt, sondern ist auch ein zentraler Bestandteil des Schulsports von Wächtersbach. Insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-August-Genth-Schule nutzen die Rundlaufbahn regelmäßig für den Sportunterricht und weitere sportliche Veranstaltungen.

Mit der Sanierung werden die Voraussetzungen für einen sicheren und zeitgemäßen Schul- und Vereinssport gleichermaßen geschaffen. Der Main-Kinzig-Kreis beteiligt sich daher mit 50 Prozent an den Kosten der Maßnahme und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Modernisierung dieser wichtigen Sportstätte.

Mit Beginn der Bauarbeiten muss die gesamte Wettkampfanlage einschließlich des Rasenplatzes vollständig gesperrt werden. Die Dauer der Sperrung richtet sich maßgeblich nach dem Baufortschritt und den Witterungsverhältnissen. Sofern die Kunststoffarbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden können, ist eine Wiederfreigabe der Anlage voraussichtlich bis Mitte November 2026 möglich. Sollte dies aufgrund der Witterung nicht realisierbar sein, muss die Sperrung voraussichtlich bis Anfang beziehungsweise Mitte Mai 2027 aufrechterhalten werden.

Bürgermeister Andreas Weiher erklärt: „Die Sanierung der Rundlaufbahn ist eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Sportinfrastruktur. Wir schaffen damit sichere und moderne Trainings- und Wettkampfbedingungen für unsere Vereine sowie optimale Voraussetzungen für den Schulsport. Mein besonderer Dank gilt dem Main-Kinzig-Kreis, der sich mit 50 Prozent an den Kosten beteiligt und damit diese wichtige Investition maßgeblich unterstützt.“

Landrat Thorsten Stolz ergänzt: „Gerade in einer Zeit, in der sich Kinder und Jugendliche immer weniger bewegen und ein großer Teil des Alltags im Sitzen oder vor Bildschirmen stattfindet, kommt dem Sportunterricht eine besondere Bedeutung zu. Er vermittelt nicht nur Freude an Bewegung und stärkt die Gesundheit, sondern fördert auch Teamgeist, Fairness und soziale Kompetenzen. Dafür braucht es moderne und sichere Sportstätten. Mit der Sanierung der Rundlaufbahn schaffen wir die notwendigen Voraussetzungen, damit der Schulsport auch künftig unter guten Bedingungen stattfinden kann.“

Auch Prof. Dr. Schrodt von der Leichtathletikabteilung des Turnvereins Wächtersbach 1906 e. V. begrüßt den Beginn der Arbeiten: „Die Erneuerung der Laufbahn ist für unseren Trainings- und Wettkampfbetrieb von großer Bedeutung. Der Zustand der bisherigen Anlage stellte seit längerer Zeit eine Herausforderung dar. Deshalb freuen wir uns sehr, dass nun eine nachhaltige und zukunftsfähige Lösung umgesetzt wird.“

Die Stadt Wächtersbach bittet alle Nutzerinnen und Nutzer um Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen Einschränkungen.

Nach Abschluss der Arbeiten steht den Vereinen, den Schulen und eingeschränkt der Öffentlichkeit wieder eine moderne und sichere Sportanlage zur Verfügung, die den Anforderungen der kommenden Jahre gerecht wird.

Bildunterschrift: Auf der Tartanbahn zu sehen Carsten Göllner, Landrat Thorsten Stolz, Dr. Michael Schrodt und Bürgermeister Andreas Weiher (v.l.n.r.)